„The sadness will last forever.“ Sagte Vincent van Gogh.. und er hatte verdammt recht.

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Immer das gleiche haben wir gesagt und dann doch ständig weiter gemacht. Wollten alles ändern ohne etwas zu verändern. Haben vor Verzweiflung geheult und es hat dann doch nichts gebracht, weil ein bisschen Wasser und Proteine und Enzyme auch nichts reparieren können. Ein bisschen salzig und bitter, schenkt dir auch keinen Retter. Wir haben uns gewünscht, dass es anders wird und läuft oder wenigstens rennt und das es aufhört, hat dann irgendwie doch nicht so ganz geklappt.

Wir dachten, alles hört irgendwann auf und plötzlich fängt es doch wieder an. Wir sind gefangen in einer Schleife aus Zweifel und Kummer, wollen nicht noch mehr davon und bekommen umso mehr, weil wir es anscheinend nicht anders verdienen. Wollen aufhören uns zu verlieben und schieben es immer auf den Alkohol, der nur die Wahrheit ausplappert weil wir es uns nüchtern nicht eingestehen können.

Wir reden mit Menschen und lachen manchmal auch, aber innerlich sind wir total zerkaut, von uns und unseren Gedanken. Wollen uns ständig akzeptieren, wie wir sind und kriegen es doch nie auf die Kette, kleben wie ne Klette am T-Shirt unsres Lebens und kriegen uns nicht losgerissen. Höchstens die Jeans ist ein Stück weiter am Knie aufgerissen, aber das kann uns auch keiner nähen, außer wir selbst.

Wie soll das gehen, wie sollen wir stehen, wenn die Kraft in den Beinen selbst anfängt zu weinen und wir so leiden wie Scheiße? Es wird alles immer schlimmer, denn das geht immer. Die Große Liebe drei Mal verpasst, wie einen Bus. Immer hinter gerannt und dann doch die Finger verbrannt. Auf Asphalt aufgeschlagen und die Lippen blutig gehauen. Ständig den und den vermisst und ins Kissen geschrien oder in den Wald gerannt und alle Liebesbriefe und Bilder verbrannt und trotzdem hat es nicht geholfen. Weil nichts mehr hilft.

Die Traurigkeit kann man nicht aufhalten oder wegschicken, wie einen ungebetenen Gast. Sie kommt einfach und frisst dich auf, egal wie viel du dich wehrst, sie verzehrt dich sowieso. Dieses Dasein ist der reinste Wahnsinn, weil es dich verrückt macht und dich ständig auslacht.

Keine Hoffnung für alles. Nie, denn die Hoffnung stinkt nach einer großen Lüge. Für dich, für mich und für sonstwen, weil Hoffnung ein verdammtes Arschloch ist, dass es gar nicht gibt. Habe mir nie gewünscht hier zu sein, das hat jemand anders entschieden. Jetzt müssen wir hier die Zeit absitzen, mit dem Wissen, das doch immer alles gleich bleibt und kein Schwein dir hier raus helfen wird.

Und dann der Teufelskreis von Selbstmitleid, ich bin es echt wirklich leid. Was bringt es sich aufzuraffen, nur um dann wieder hinzuknallen?

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20 Gedanken zu “„The sadness will last forever.“ Sagte Vincent van Gogh.. und er hatte verdammt recht.

  1. Es soll Menschen geben, die knallen ständig hin, in der Hoffnung es müsste ihnen jemand aufstehen helfen. Die Erfahrung: keiner hilft, sie können es alleine!
    Krone richten nicht vergessen!

  2. Deine Worte sind vertraut, aber dennoch ruft in mir eine Stimme: „..weil wir nach jedem Aufstehen anders aufstehen. Jeder Sturz verändert uns, gibt uns die Chance zu lernen.“
    Im Nachhinein kann ich sagen: Hinknallen und Aufraffen ist sauanstrengend. Aber es fordert und fördert. Oder so..
    Ich bin so dreist und breche eine Lanze für die Hoffnung. Gerade in Zeiten, in denen man sie nicht mag, versteht oder sogar verflucht!

      • Jede Sekunde, die man aus dem Loch raus ist, kann man nur so sehr genießen, weil das Loch so tief war! Ich drücke dir die Daumen, dass es bergauf geht und wünsche dir ganz viel Kraft zum weiter kämpfen! Ich finde es lohnt sich! 😉

  3. Pingback: Unterwegs im Internet | Bruellmausblog

  4. Hat dies auf heimlichlieben rebloggt und kommentierte:
    Wie soll das gehen, wie sollen wir stehen, wenn die Kraft in den Beinen selbst anfängt zu weinen und wir so leiden wie Scheiße? Es wird alles immer schlimmer, denn das geht immer. Die Große Liebe drei Mal verpasst, wie einen Bus. Immer hinter gerannt und dann doch die Finger verbrannt. Auf Asphalt aufgeschlagen und die Lippen blutig gehauen. Ständig den und den vermisst und ins Kissen geschrien oder in den Wald gerannt und alle Liebesbriefe und Bilder verbrannt und trotzdem hat es nicht geholfen. Weil nichts mehr hilft.

  5. Zitat: „Wollen aufhören uns zu verlieben und schieben es immer auf den Alkohol, der nur die Wahrheit ausplappert weil wir es uns nüchtern nicht eingestehen können.“ – Hat mich direkt ins Herz getroffen…
    Sehr schön geschrieben…

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