Jippi ich bin 1 Jahr alt geworden!

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Am 21.04.2015 feierte mein Blog Einjähriges! Hach ja. 

Als ich vor einem Jahr anfing mit dem Schreiben, hatte ich eigentlich ursprünglich geplant diesen Blog allein für mich zu haben. Es waren anfänglich kleine Einträge, die ich als Art Tagebuch führte und daher auch immer alles auf privat stellte. Lange Zeit passierte dann erst einmal gar nichts. Seit November fing ich dann wieder an etwas regelmäßiger zu schreiben, jedoch nicht mehr nur für mich. Inzwischen habe ich eine kleine stolze Statistik, die gar nicht mal so übel aussieht, wenn man bedenkt, dass ich eigentlich nie vorhatte hier groß was „öffentlich“ zu schreiben. Ich habe inzwischen 96 Follower und bald 3.000 Aufrufe, knapp 500 Gefällt mir angaben und fast 200 Kommentare von euch angesammelt. Danke dafür ihr liebsten, tollsten Blogger-Menschen! 

Was hat sich in dem Jahr geändert? Ich habe damals mit dem Schreiben angefangen, als es mir nicht sehr gut ging. Heute hat sich vielleicht nicht viel verändert aber ein paar Dinge sind trotzdem nennenswert.

Ich habe mein Nebenfach in Kunstwissenschaft in diesem Jahr beendet. Auch mein restliches Studium ist fast abgeschlossen, gebe es da nicht dieses Praktikum, was ich noch machen muss. Ich arbeite immer noch als Putzfrau in einem Bürogebäude, damit ich mich über Wasser halten kann. Lehrjahre sind keine Herrenjahre, sag ich da mal. Leider habe ich aber jetzt kein Bafög mehr und kann nicht mehr ganz so viel Geld durch die Gegend werfen. Keine Fuffis mehr durch den Club und so. Bafög versoffen und doch nichts dazugelernt, wie es aussieht. Es sind heute eben ganz andere Sorgen als vor einem Jahr. Früher war es immer nur die Liebe und der Liebeskummer, heute sind es Geldsorgen. Auch mal was neues. Aber es gibt auch schöne Dinge, ich bin umgezogen und habe immer noch meinen Freund. Ich habe tolle neue Menschen kennengelernt und mich um meine alten Freunde gesorgt. Ich genieße mein Leben, soweit es geht. Ich habe die Leidenschaft für Yoga entdeckt und bin sportlicher als jemals zuvor in meinem Leben. Was für mich besonders von Bedeutung ist, weil ich einfach der unsportlichste Mensch war, der je die Welt betreten hat.

Meine nächsten Ziele heißen ab jetzt: Einen Praktikumsplatz finden, beim Radio oder beim Fernsehen. Kann man mal machen, dachte ich mir so. Wäre zumindest ein Anfang und das was ich eigentlich schon lange machen wollte. Danach fehlt nur noch meine Bachelorarbeit, für die ich sogar schon ein ungefähres Thema weiß und dann werde ich Prinzessin. 🙂

Ich bin gespannt, wie und wo ich in einem Jahr stehe. Ich gebe dir Hoffnung jedenfalls nicht auf, auch wenn es noch so oft aussichtslos erscheint.

Liebe und Mut für euch alle da draußen! Eure Bonnie.

sus

Ein Lied für Gute Laune! 🙂

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Liebster Blog Award

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Vielen Dank an die liebe Achlys und ihrem Blog Zerbochenespiegel für das nominieren! 🙂

Mein erster Jippii.

1. Worauf könntest du nicht verzichten: Musik, Bücher oder Bilder?

Eigentlich könnte ich auf keins davon verzichten. Ich liebe Musik, weil ich immer Musik höre. Egal wie, wo und wann. Auf Bücher erst recht nicht weil ich sehr gerne lese. Ich liebe die ganzen alten Klassiker und kaufe immer auf Vorrat, damit ich immer sofort ein neues habe, wenn ich eins fertig hab. Ich mag jedoch keine typischen Liebesromane, darauf könnte ich wohl schon verzichten. Bilder sind auch ausgeschlossen, da ich Kunstwissenschaften im Nebenfach studiere!

2. Stell dir vor, du könntest irgendwelche Fähigkeiten von irgendwelchen Tieren/Pflanzen/Pilzen/Einzellern annehmen. Welche würdest du wählen?

Hehe. Ich wünschte ich könnte fliegen und von Baum zu Baum springen, so wie ein Flughörnchen. Die sehen so cool aus!

3. Und bei den übernatürlichen Fähigkeiten?

Die Zeit anhalten! Wenn der Kaffee runterfällt oder man gerade keine passende Antwort parat hat, um sich etwas zu überlegen. 

4. Simpsons oder South Park oder bist du über solchen Mist erhaben? 😉

Hmm, keins von beidem. Ich mag die Simpsons überhaupt nicht. Ich weiß auch nicht, was alle so toll und witzig daran finden. South Park habe ich früher ab und zu geguckt aber heute finde ich es auch nicht mehr so gut. Wenn Zeichentrick dann nur die alten Disney-Klassiker oder Sailor Moon und so ein Kram. 😀 

5. Achtung, jetzt wirds philosophisch: Freier Wille ja oder nein? Warum?

Unter Freier Wille verstehe ich, dass man tun und lassen kann was man will. Das man FREI ist. Aber durch die Erziehung und Kultur ist man im Handeln und Denken eigentlich eher „unfrei“. Wir können zwar schon vieles selbst entscheiden, wie wir was machen wollen, was wir lernen möchten, was wir sein möchten aber vieles liegt nicht in unserer Entscheidungskraft. Ich denke, alle die meinen, dass sie einen Freien Willen haben, die vergessen bzw. verleugnen ein wenig die Realität. Ich denke aber auch, es hat nicht immer etwas mit dem Freien Willen zu tun sondern auch viel mit dem Schicksal. Ich finde es ist eine ganz schwierige Frage.

6. Wenn dein Leben ein Film wäre, wie würde er heissen?

Oh Gott. Hmm. „Planlos geht mein Plan los“ Vielleicht 😀 

7. Und was wären die drei Lieder, die im Soundtrack UNBEDINGT dabei sein müssten?

The Naked and Famous – Punching in a Dream

Men at Work – Down under

Woodkid & Lykke Li – Never let you down

und noch 100 andere, das ist echt verdammt schwer. Ich habe so viele Lieblingslieder.

8. Wenn es möglich wäre, würdest du lieber unter Wasser, auf dem Mond oder in der Wüste leben?

Unter dem Wasser 🙂 Ich will eine kleine Meerjungfrau sein. Jetzt sofort! Ich liebe Schwimmen und tauchen. Man ist schwerelos und frei. 

9. Beschreibe deinen Blog mit drei Worten.

Liebe. Hoffnung. Alltag.

10. Stell dir vor, du könntest für eine Woche über alles Geld auf der Erde verfügen. Was würdest du machen?

Es verbrennen. Ich brauche kein Geld um glücklich zu sein. Geld macht nur einen kurzen Augenblick glücklich und bringt viel Unheil, Streit und Krieg über die Welt. Ich will lieber all die Gesundheit der Welt, die es gibt. 

11. Regen, Sonne, Gewitter oder Schnee?

Sonne, wenn ich draußen mit Freunden im Park liege und Gewitter, wenn ich abends im Bett liege. 🙂 Regentropfen sind so beruhigend. 

Ich nominiere:

everydaystrugglesofafish

carpediesenscheissdiem

untermeinerhaut

meichy

larifariabel

lassunsueberdieliebereden

Meine 11 Fragen:

1. Was ist dein größter Traum? Hast du ihn dir schon erfüllt oder arbeitest du noch daran? 

2. Was ist dein absolutes Lieblingsbuch und warum sollten es alle mal gelesen haben? 

3. Gibt es irgendeine Sprache, die du gerne lernen möchtest oder bist du eher nicht so Sprachbegabt? 

4. Wovor hast du am meisten Angst im Leben? 

5. Was ist deine Lieblingsserie? 

6. Auf welche drei Dinge könntest du im Alltag nicht verzichten?

7. Welches Land würdest du gerne mal bereisen?

8. Gehst du gerne auf Festivals? Wenn ja, auf welche?

9. Frühling, Sommer, Herbst oder Winter? 

10. Hast du einen Lieblingsfilm, den du noch 100 mal gucken könntest? Wenn ja, welchen? 

11. Was war das schönste, was jemals jemand zu dir gesagt hat? 

Die Regeln.

1. Danke der Person, die dich für den Liebsten Award nominiert hat und verlinke ihren Blog in deinem Artikel.

2. Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.

3. Nominiere 5-11 weitere Blogger für den Liebster Award.

4. Stelle ebenfalls 11 Fragen an deine nominierten Blogger.

5. Infomiere deine nominierten Blogger über diesen Blog-Artikel

„The sadness will last forever.“ Sagte Vincent van Gogh.. und er hatte verdammt recht.

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Immer das gleiche haben wir gesagt und dann doch ständig weiter gemacht. Wollten alles ändern ohne etwas zu verändern. Haben vor Verzweiflung geheult und es hat dann doch nichts gebracht, weil ein bisschen Wasser und Proteine und Enzyme auch nichts reparieren können. Ein bisschen salzig und bitter, schenkt dir auch keinen Retter. Wir haben uns gewünscht, dass es anders wird und läuft oder wenigstens rennt und das es aufhört, hat dann irgendwie doch nicht so ganz geklappt.

Wir dachten, alles hört irgendwann auf und plötzlich fängt es doch wieder an. Wir sind gefangen in einer Schleife aus Zweifel und Kummer, wollen nicht noch mehr davon und bekommen umso mehr, weil wir es anscheinend nicht anders verdienen. Wollen aufhören uns zu verlieben und schieben es immer auf den Alkohol, der nur die Wahrheit ausplappert weil wir es uns nüchtern nicht eingestehen können.

Wir reden mit Menschen und lachen manchmal auch, aber innerlich sind wir total zerkaut, von uns und unseren Gedanken. Wollen uns ständig akzeptieren, wie wir sind und kriegen es doch nie auf die Kette, kleben wie ne Klette am T-Shirt unsres Lebens und kriegen uns nicht losgerissen. Höchstens die Jeans ist ein Stück weiter am Knie aufgerissen, aber das kann uns auch keiner nähen, außer wir selbst.

Wie soll das gehen, wie sollen wir stehen, wenn die Kraft in den Beinen selbst anfängt zu weinen und wir so leiden wie Scheiße? Es wird alles immer schlimmer, denn das geht immer. Die Große Liebe drei Mal verpasst, wie einen Bus. Immer hinter gerannt und dann doch die Finger verbrannt. Auf Asphalt aufgeschlagen und die Lippen blutig gehauen. Ständig den und den vermisst und ins Kissen geschrien oder in den Wald gerannt und alle Liebesbriefe und Bilder verbrannt und trotzdem hat es nicht geholfen. Weil nichts mehr hilft.

Die Traurigkeit kann man nicht aufhalten oder wegschicken, wie einen ungebetenen Gast. Sie kommt einfach und frisst dich auf, egal wie viel du dich wehrst, sie verzehrt dich sowieso. Dieses Dasein ist der reinste Wahnsinn, weil es dich verrückt macht und dich ständig auslacht.

Keine Hoffnung für alles. Nie, denn die Hoffnung stinkt nach einer großen Lüge. Für dich, für mich und für sonstwen, weil Hoffnung ein verdammtes Arschloch ist, dass es gar nicht gibt. Habe mir nie gewünscht hier zu sein, das hat jemand anders entschieden. Jetzt müssen wir hier die Zeit absitzen, mit dem Wissen, das doch immer alles gleich bleibt und kein Schwein dir hier raus helfen wird.

Und dann der Teufelskreis von Selbstmitleid, ich bin es echt wirklich leid. Was bringt es sich aufzuraffen, nur um dann wieder hinzuknallen?